Kurze FAQ zu geschlossenen Fonds

Im Unterschied zu den so genannten offenen Investmentfonds können Investoren bei einem geschlossenen Fonds nur innerhalb eines gewissen Zeitraumes ihre Anlage platzieren. Dieser Platzierungszeitraum startet mit dem Vertrieb des Fonds. Der Vertriebsstart muss bereits vorab durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht genehmigt werden, wobei auch die Publikation in den Printmedien bereits vorausgegangen sein muss.

Sofern ausreichend Anleger vorhanden sind und das erforderliche Kapital dadurch eingesammelt worden ist, wird dieser Fonds geschlossen. Weitere Fondsanteile werden durch den Anbieter nunmehr nicht mehr angeboten. Die Erwerber von Fondsanteilen werden durch diese Anlage mit allen Gewinnchancen aber auch mit sämtlichen Risiken, die damit verbunden sind, einbezogen. Insbesondere Immobilien und Regenerative Energien sind hierbei als Schwerpunkte anzusehen.

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Verbindlichkeiten und Verzugszinsen bei Krediten

Kredite sind immer wieder eine gute Möglichkeit, um schnell Geld von einer Bank oder einen Kreditinstitut zu bekommen. Viele Bürger nehmen diese Alternative regelmäßig wahr, um sich eine neues Auto zu kaufen, einen Urlaub zu finanzieren oder sich verschiedene Geräte und Einrichtungsgegenstände zu erwerben. Im Bankendeutsch versteht man die Kredite als Verbindlichkeiten, so gehen sie auch in die Buchführung der Betriebe ein. Verbindlichkeiten kann jeder Mensch eingehen und somit muss er sich über die Rückzahlung der Verbindlichkeiten an eine Bank oder einen Lieferanten Gedanken machen. Kann der Schuldner seine Verbindlichkeiten nicht zahlen, dann bekommt er schnell einen negativen Eintrag bei der Schufa, was sich in der Regel schlecht auf seine Bonität auswirkt und er gilt als nicht mehr kreditwürdig, bzw. bekommt kein Darlehen mehr. Dazu kommt, dass auch Handyverträge und andere Verträge nicht mehr an ihn gegeben werden.

Entstehung von Verbindlichkeiten
Es gibt viele unterschiedliche Möglichkeiten, die zu Verbindlichkeiten führen können. Hierbei ist es egal, ob es sich um private oder geschäftliche Geschäftsvorfälle handelt. Beispiele dafür sind

  • Anleihen
  • Kredite
  • Darlehen
  • Warenschulden
  • Schuldwechsel

Geht es um Verbindlichkeiten im privaten Bereich, so sind die Kredite die häufigste Art. Informationen über diese Zusammenhänge und in Bezug auf das Thema bietet das Kredite Infoportal. Diese Seite gibt gute Infos sowie weitere Tipps und Hinweise, welche den Besuchern kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Umgang mit Verbindlichkeiten
Jeder Bürger muss im Grunde selbst entscheiden, wie er mit seinen Schulden gegenüber anderen umgeht. In der Regel, ist der Schuldner bestrebt, diese Situation schnell zu regeln. Leider gibt es auch andere Personen, welche unzuverlässig mit den Ratenzahlungen sind oder sich nur unzureichend um die Rückzahlung kümmern. Auf sie können im Laufe der Zeit große Probleme zukommen, sobald der Gläubiger vor Gericht zieht und seine Forderung einklagt.

Verzugszinsen
Verzugszinsen werden immer auf eine Geldschuld berechnet. In der Regel sind die Verzugszinsen mit ca. 5% des Basiszinssatzes berechnet. Je höher der Betrag ist, welcher vom Schuldner geliehen wird, desto höher sind die finanziellen Belastungen in Bezug auf die Verzugszinsen zu sehen. Jeden Gläubiger steht es aber frei, ob er sich an die Regelungen hält oder mit dem Schuldner einen höheren Zinssatz für die Schuld verlangt. Sollte der Schuldner seinen Forderungen nicht nachkommen, ist eine gerichtliche Auseinandersetzung meist die Folge.

Nachteile von Verzugszinsen
Kommt es soweit, dass der Gläubiger Verzugszinsen vom Schuldner verlangt, dann können für ihn viele Nachteile entstehen. Diese sind unter anderem

  • Kreditunwürdigkeit
  • Gerichtliche Folgen
  • Schufa Einträge
  • Höhere finanzielle Belastungen

Damit der Schuldner sich schon im Vorfeld einen Überblick über auf ihn zukommende zusätzliche Geldbelastungen machen kann, gibt es im Internet viele Möglichkeiten einer Verzugszinsen- Berechnung. Auf diesen Seiten können die Besucher genau berechnen, wie hoch die Zinsen ausfallen. Die schwerwiegendste Folge für die Schuldner ist meist nicht die finanzielle Situation, sondern die Tatsache, dass er durch die Verzugszinsen bei der Schufa auffällt und somit viele Möglichkeiten auf dem Gebiet von Einkäufen oder anderen Gegebenheiten für ihn ausgeschlossen sind. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, sich nicht auf die Verzugszinsen einzulassen und dafür zu sorgen, dass die Schulden pünktlich gezahlt werden können.

Was ist ein Depot?

Ganz groß ins Aktiengeschäft einsteigen – und das ganz ohne Bankberatung! Davon träumt wohl jeder. Allerdings schaffen es die wenigsten, denn für den Erfolg am Aktienmarkt benötigt man nicht nur ein Depot, sondern vor allem viel Glück und Gespür für den richtigen Zeitpunkt.

Das Depot benötigt der Anleger übrigens, da es für die Lagerung von Wertpapieren zuständig ist. Im Prinzip bekommt man heutzutage nur noch elektronische Depots. Früher gab es dagegen bei den Banken noch Depots, bei denen man Wertpapiere hinterlegen konnte.

Allerdings ist das Depot noch weitreichender, denn es ist nicht nur zum Lagern von Wertpapieren da, sondern auch zum Verwalten (Kauf, Halten, Verkauf, automatischer Verkauf bei bestimmten Aktienwerten). Das Halten, sowie den Kauf und Verkauf nennt man in Finanzkreisen Depotgeschäft. Geregelt ist das Depotgeschäft über das Kreditwesengesetz (KWG) und unterliegt damit den Bankgeschäften. Dies bedeutet, dass nur Banken ein Depot anbieten dürfen.

Das Depotgeschäft unterliegt allerdings nicht nur dem Kreditwesengesetz, sondern noch einer Reihe weiterer Gesetze. Darunter auch das Wertpapierhandelsgesetz (WpHG), worin geregelt ist, dass das Depotgeschäft eine Wertpapiernebendienstleistung ist.

Das Depot selbst ist genau genommen nur eine Übersicht der bereits getätigten Käufe. Außerdem bietet es die Möglichkeit, neue Wertpapiere zu kaufen. Bezahlt werden die Aktien mit dem normalen Girokonto oder bis zu einem gewissen Grad per ELV. Einmal im Jahr sind die Banken übrigens verpflichtet, den Depotinhaber einen Kontoauszug zu schicken. Hierfür erheben die meisten eine Depotgebühr. Zwar verzichten manche Banken auf diese Depotgebühren, doch wird die Gebühr dann über die Transaktionsprovision wieder hereingeholt.

Was ist eine Bankfusion?

Möchten sich mindestens zwei Banken miteinander verbinden oder will eine Bank mehrere Tochtergesellschaften zusammenlegen, dann spricht man von einer Bankfusion. Nicht selten verliert dabei eine Bank ihr komplettes Branding und muss fortan das Branding der neuen Bank übernehmen.

Doch diese Methode hat das Risiko, dass Kundenvertrauen verloren geht. Für die fusionierenden Banken ist es darum immer sehr schwierig, die Bestandskunden davon zu überzeugen, dass die Qualität bestehen bleibt und kein Bankwechsel nötig ist.

Wichtig ist für eine Bank, wenn sie mit einer anderen Bank fusionieren will, dass sie erst die Genehmigung des Bundeskartellamtes und der Bundesanstalt für Finanzaufsicht benötigen. Erst wenn von beiden Parteien geprüft wurde, ob es rechtliche Probleme gibt oder die Bank dadurch zu viel „Macht“ erhielte, kann die Bank die Fusion vollziehen.

In der Regel erfolgt eine Bankfusion unfreiwillig. Daher, meist wird eine kleinere Bank aufgekauft. Oftmals erfolgen dann Restrukturierungsmaßnahmen und Personalabbau. Daneben gibt es aber auch meist neue Produkte, sowie geänderte Gebühren. Während einer Bankfusion müssen Kunden also damit rechnen, dass sich viel ändert. Bestehende Konten bleiben aber in der Regel unberührt, da die Banken zu viel Angst haben, dass die Kunden von ihrem fristlosen Kündigungsrecht Gebrauch machen.

Bankfusionen müssen übrigens nicht nur national sein, sondern sind global möglich. Bekanntestes Beispiel aus der jüngsten Vergangenheit ist die Fusionierung zwischen der Hypo-Vereinsbank und der italienischen „Uni-Credit-Group“. Erfolgt ist die Fusionierung dadurch, dass die italienische Bank die Aktienmehrheit erworben hat. Direkt nach der feindlichen Übernahme kam es zu Personalabbau in den Filialen der Hypo-Vereinsbank.

Was ist eine Bad Bank?

Eine Bad Bank ist eine „schlechte Bank“. Gemeint ist damit aber nicht der Ruf, sonder die Liquidität. Gegründet wurden die ersten staatlichen Bad Banks in Folge der letzten Finanzkrise. Ziel ist es der Bad Bank, die Bilanzen der Bank zu bereinigen. Darum nimmt die Bad Bank faule Aktien und Wertpapiere auf und verwaltet diese.

Da während der Finanzkrise insbesondere kleine Banken unter den Zahlungsausfällen durch Schuldner betroffen waren und die Banken dadurch selbst in Zahlungsschwierigkeiten gerieten, wurden durch den Staat, aber auch durch die Muttergesellschaften der Banken „Bad Banks“, also „faule Banken“ gegründet.

Reichte das Kapital einer Bank nicht mehr aus, wurden die Kredite durch die Bad Bank aufgekauft. Zwar verlor die Bank dadurch jeden Anspruch gegenüber dem Kredit, doch war dadurch die Bilanz ausgeglichen und Insolvenzen wurden verhindert.

In der Bevölkerung wurden die Bad Banks übrigens scharf kritisiert und auch Wirtschaftsexperten streiten darüber, ob es ökonomisch nicht sinnvoller gewesen wäre, die Banken insolvent gehen zu lassen. Allerdings nimmt der Staat hier seine soziale Aufgabe sehr ernst und bewahrt die Arbeiter der Banken vor der Arbeitslosigkeit.

Ein erfolgreiches Beispiel auf die staatliche Bad Bank zu verzichten liefert die Volks- und Raiffeisenbank, welche eine eigene Bad Bank hat. Diese übernimmt die Kredite kleiner Genossenschaftsbanken und bereinigt dadurch die Jahresbilanzen. Dadurch wird es möglich, dass Rating der Bank insgesamt zu verbessern und die jeweiligen Genossenschaftsbanken kreditwürdig zu halten.

Wie hoch jedoch langfristig der volkswirtschaftliche Schaden durch die staatlichen Bad Banks ist, kann bisher nur vermutet werden. Ebenfalls wurde bisher nicht geklärt, ob die geretteten Banken irgendwann wieder das Geld zurückbezahlen müssen, was der Staat durch die abgekauften Kredite an Verlust hatte.