Kurze FAQ zu geschlossenen Fonds

Im Unterschied zu den so genannten offenen Investmentfonds können Investoren bei einem geschlossenen Fonds nur innerhalb eines gewissen Zeitraumes ihre Anlage platzieren. Dieser Platzierungszeitraum startet mit dem Vertrieb des Fonds. Der Vertriebsstart muss bereits vorab durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht genehmigt werden, wobei auch die Publikation in den Printmedien bereits vorausgegangen sein muss.

Sofern ausreichend Anleger vorhanden sind und das erforderliche Kapital dadurch eingesammelt worden ist, wird dieser Fonds geschlossen. Weitere Fondsanteile werden durch den Anbieter nunmehr nicht mehr angeboten. Die Erwerber von Fondsanteilen werden durch diese Anlage mit allen Gewinnchancen aber auch mit sämtlichen Risiken, die damit verbunden sind, einbezogen. Insbesondere Immobilien und Regenerative Energien sind hierbei als Schwerpunkte anzusehen.

Weitere nützliche und wissenswerte Informationen und das notwendige Hintergrundwissen dieses äußerst komplexen Themenbereiches erfährt man im Übrigen bei einem Besuch des Online-Portals de.wikipedia.org.

Zahlreiche unterschiedliche Anlageoptionen nutzen

Wer sich mit dem Gedanken trägt, in einen geschlossenen Fonds zu investieren, sollte sich bereits vorab mit den Details zu diesem Bereich sorgsam vertraut machen. Das Verschaffen des notwendigen Basiswissens sowie des detaillierteren Wissens über einzelne Segmente sind unerlässlich, um letztlich auch erfolgreich agieren zu können.

Jedem, der in diese Form der Fonds eine Anlage plant, sollte bekannt sein, dass er dadurch umgehend zu einem Unternehmer avanciert, der alle Risiken zu tragen hat, aber im Erfolgsfall auch die entsprechenden Erträge für sich in Anspruch nehmen wird. Im Bereich der geschlossenen Fonds stehen den Investoren zahlreiche verschiedene Optionen zur Verfügung, in denen das Kapital angelegt werden kann, wie zum Beispiel

  • Immobilienfonds
  • Flugzeugfonds
  • Umweltfonds
  • Private Equity Fonds
  • Containerfonds

Anhand dieser kurzen Auflistung, die sich durchaus erheblich und auch problemlos erweitern ließe, wird bereits deutlich, welche Optionen den potentiellen Anlegern hierdurch zur Verfügung stehen. Aktuelle News sowie zahlreiche wissenswerte Tipps und Tricks, wie beispielhaft steuerliche Vorteile sowie die Optimierung der Anlagestrategie und wertvolle Informationen werden dazu auf dem Internet-Portal aad-fondsdiscount.de vermittelt. Ohne diese hilfreichen Hinweise wird man nur schwerlich in der Lage sein, sämtliche Möglichkeiten, die geschlossene Fonds bieten, zu erkennen respektive diese auch erfolgreich zu nutzen.

Weit greifende Veränderungen sind geplant

Eine novellierte Richtlinie auf dem Gebiet des Kapitalmarkts könnte in naher Zukunft eine weit greifende Veränderung im Bereich der geschlossenen Fonds bedeuten. Die Europäische Union fordert in einer neuen Richtlinie in diesem Zusammenhang, dass die Einlagen, die in diese alternativen Fonds einzubringen sind, zumindest 20.000 Euro betragen müssen insoweit der geschlossene Fonds in nur einen einzigen Vermögenswert investiert.

Das Bundesministerium für Finanzen plant demnach, diese Formulierung entsprechend umzusetzen. War es in der Vergangenheit so, dass Kleinanleger mit Summen von 5.000 oder auch 10.000 Euro in die geschlossenen Fonds, beispielhaft im Bereich Immobilien oder Schiffe, so wird nunmehr gefordert, dass die Höhe der Fondsbeteiligung auf 20.000 Euro ansteigen soll. Nach Meinungen zahlreicher Experten, deren Aussagen man auf der Website welt.de zwingend nachlesen sollte, würde damit im Grunde diese Form der Fondsbeteiligungen sich dem Ende zuneigen.

Durch diese Begrenzungen und Beschränkungen sind im Grunde innovative Gestaltungen der verschiedenen Fondsklassen erst gar nicht mehr möglich. Die neuen Richtlinien sind mit dem Grundgedanken, dass hierdurch Kleinanleger vor möglichen, nicht vorhersehbaren Verlusten geschützt werden sollten, formuliert worden.

Doch nicht alle Anlageklassen sind von diesem Entwurf betroffen. So fallen beispielhaft Lokomotivenfonds, Containerfonds, Triebwerksfonds oder aber auch Private Equity Fonds durch das vorgesehene Raster.

Trotz dieser doch recht erschreckenden Aussicht geben sich Banken und anderweitige Anbieter der hier in Rede stehenden Fonds zurzeit noch recht gelassen. So tragen diese sich mit der Hoffnung, dass sich noch einiges an den Inhalten der geplanten Veränderungen zum Guten hin wenden lassen wird, so dass auch künftig Kleinanleger die sicherlich attraktive und lukrative Investition in geschlossene Fonds nutzen können.