Anleihe

Was ist eine Anleihe?

Bei einer Anleihe handelt es sich um eine Schuldverschreibung, die vom Emittenten herausgegeben wird. Bei dem Emittenten kann es sich zum Beispiel um eine Bank, ein Unternehmen aber auch die öffentliche Hand handeln. Bestes Beispiel hierfür sind die Anleihen von Griechenland.

Diese Anleihen werden zudem gerne auch als festverzinsliche Wertpapiere oder Bonds bezeichnet. Sinn und Zweck ist dabei die langfristige Finanzierung durch Fremdkapital. Anleger kaufen die Anleihen und werden damit als Gläubiger bezeichnet. Mit dem Erwerb erhalten Sie das Recht auf eine spätere Rückzahlung. Das Recht beläuft sich dabei auf den investierten Betrag, der fachsprachlich als Nennwert bezeichnet wird, zuzüglich einer mit Erwerb festgelegten Verzinsung. Die Laufzeit ist ebenfalls mit Ausgabe fest fixiert.

Das Risiko bei einer Anleihe kann durchaus groß sein. Die Verzinsung bestimmt sich dabei anhand der Bonität des Emittenten. Ist diese schlecht, wird eine höhere Verzinsung gewährt. Wird der Emittent während der Laufzeit Zahlungsunfähig (also insolvent) gehen die Gläubiger meistens leer aus.

Bei den Anleihen kann man wie folgt unterscheiden:

  • Konstante Verzinsung über die gesamte Laufzeit
  • Variable Verzinsung (Floater)
  • Ohne Nominalverzinsung (Nullkupon Anleihen)

Wählt der Anleger eine Anleihe mit Nominalverzinsung, befindet sich der Kurs unter dem Nennwert. Hierbei werden keine Zinsen erzielt. Es geht praktisch darum, einen Kursgewinn zu erzielen.