Targobank sucht 200 Auszubildende deutschlandweit

In diesem Jahr sucht die Targobank über 200 Auszubildende deutschlandweit. Eigenen Angaben zufolge sollen 247 neue Mitarbeiter in den unterschiedlichsten Sparten ausgebildet und gefördert werden. Nach aktuellem Stand bestehen in diesem Zusammenhang wirklich sehr gute Entwicklungschancen für die Auszubildenden. Bekanntermaßen besitzt die Targobank, die in der Vergangenheit unter Citibank firmierte, traditionell einen hohen Anteil an Auszubildenden, wobei nach Aussage von Verantwortlichen sich das Unternehmen in diesem Jahr für den angestrebten Wachstumskurs weiter verstärken möchte.

Aus diesem Grund wurde die Zahl der Ausbildungsplätze gegenüber den Vorjahren nochmals erhöht. Die Targo Bank bildet nach eigenen Angaben für das eigene Unternehmen aus, wodurch die Auszubildenden sehr gute Optionen haben, im Anschluss an erfolgreiche bestandene Lehrzeiten und Studienzeiten auch in diesem Part übernommen zu werden. Den künftigen Auszubildenden und Studienteilnehmern wird, so das Unternehmen, auch unter dem neuen Namen ein sehr gutes Entwicklungspotenzial geboten. In diesem Zusammenhang wird bekannt, dass Interessierte sich ab sofort bewerben können. Der Ausbildungsbeginn ist demnach am 01. August 2013.

Vielfältige Möglichkeiten im Rahmen der Ausbildung

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Die Targo Bank vergibt 247 Ausbildungsplätze, beginnend ab dem 01. August 2013. Hier stehen unterschieldiche und zugleich auch vielfältige Optionen für die Interessenten zur Verfügung. Die breit gefächerten Angebote erfordern natürlich auch die entsprechenden Schulabschlüsse. Während des dualen Studiums werden zugleich Praxis und internes Wissen und entsprechende Studieninhalte vermittelt. Somit ist man in der Lage, zu studieren und durch seine Tätigkeit bei der Targobank auch direkt Geld zu verdienen. Während dieser Zeit wird man bereits auf seine möglichen künftigen Aufgaben innerhalb der Bank vorbereitet und es werden daneben auch Chancen für die persönliche Karriere aufgezeigt, sofern man das Studium erfolgreich abschließen wird.

Bei der Ausbildung verspricht das Unternehmen den Interessenten, dass graue und trockene Theorie in ihrer Bank längst der Vergangenheit angehören. Dieses wird auch von aktuellen Auszubildenden in dieser Form bestätigt. Praktische Erfahrungen sammeln, learning by doing, lernen, Verantwortung zu übernehmen sowie die Möglichkeit, eigene innovative Ideen einzubringen gehören hier zum Alltag der Auszubildenden, wodurch im Grunde ein direkter Einstieg in das Berufsleben vorbereitet wird. Aktuell bietet die Targobank folgende Stellen zur Ausbildung und zum Studium an

  • Duales Studium Bachelor of Arts Fachrichtung Bank und Vertrieb ( 6 )
  • Bankkaufmann – / -Frau  ( 230 )
  • Bürokaufleute ( 6 )
  • Fachinformatiker ( 1 )
  • Duales Studium Bachelor of Arts Fachrichtung International Business and Social Sciences für das Targobank Dienstleistungscenter in Duisburg       ( 10 )

(in Klammern die zu vergebenden Ausbildungs – bzw. Studienplätze)

Anhand dieser Auflistung wird deutlich, dass hier ein breites Spektrum angeboten wird, wobei naturgemäß insbesondere vorrangig Ausbildungsplätze an künftige Bankkaufleute zu vergeben sind. In diesem Segment setzt die Targobank auf junge, motivierte und dynamische Mitarbeiter, die im eigenen Haus bereits von Beginn an ihre Erfahrungen gesammelt haben. Doch auch die abwechslungsreichen, dualen Studiengänge bieten den Interessenten abwechslungsreiche und vor allem erfahrungsreiche Perspektiven, die sie sicherlich für ihr Fortkommen künftig nutzen werden. Fachinformatiker können ihr Hobby in diesem bereich zum Beruf machen und werden somit für spannende künftige Aufgaben bestens vorbereitet sein.

Wiederholte Auszeichnung für die Targobank

Das Jahr 2012 war für das Unternehmen nicht nur wirtschaftlich ein Erfolg, sondern auch auf dem Arbeitsplatzsektor konnten offenbar verdientermaßen Lorbeeren geerntet werden. So erhielt die Targobank im Jahr 2012 bereits zum sechsten Mal in Folge das Qualitätssiegel, mit denen üblicherweise alle Top Arbeitgeber in Deutschland ausgezeichnet werden.

Diese Auszeichnung wird jährlich durch das CRF Institut an die besten Arbeitgeber in der Bundesrepublik Deutschland verliehen, wobei hier als wichtige Bemessungskriterien beispielsweise Jobsicherheit, Vergütung, Marktposition, Entwicklungsmöglichkeiten, Work – Life – Balance oder auch die Unternehmenskultur bewertet worden sind. In allen Kriterien konnte das Unternehmen offenbar punkten, so dass es letztlich verdientermaßen zur Verleihung der Auszeichnung gekommen ist. Für künftige Auszubildende ist dieses sicherlich ein ergänzender Orientierungspunkt, um möglicherweise hier ihre Ausbildung zu starten.

Lehman-Opfer erstreitet Schadensersatz von der Targobank

Sicherlich wird die Finanzkrise aus der jüngsten Vergangenheit vielen Anlegern noch in bester Erinnerung sein. Als mit einer Hauptverantwortlichen wurde die Lehman Bank aus den Vereinigten Staaten von Amerika benannt, die seinerzeit faule Kredite für Immobilien vergeben hatte. Diese wurden letztlich nicht mehr ordnungsgemäß bedient, so dass es zum Zusammenbruch des einst so renommierten Bankhauses gekommen war. In der Blütezeit der Lehman Bank galten Investitionen in das Geldinstitut nicht nur als lukrativ, sondern auch als eine sichere Anlageform.

Aus diesem Grunde fanden sich auch in Deutschland Investoren, die hier ihr Kapital anlegten und es durchweg sicher wähnten. Wenn nunmehr die Banken in unserem Lande die Anleger nicht rechtzeitig über den drohenden Niedergang von Lehman in Kenntnis gesetzt haben, so gilt dieses als eins schwerer Beratungsfehler und zieht entsprechende Klagen nach sich, deren Folgen die Banken zu tragen haben. Die Targo Bank (frühere Citi Bank) in Bielefeld hat nun diese Folgen ihrer unterlassenen Informationen gegenüber einem Kunden im Rahmen eines Depot Checks zu tragen.

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Ein Lehman-Opfer erstreitet Schadensersatz von der Targobank in Höhe von 12.800 €, weil er nicht von der Targo Bank über die negativen Presseberichte zur katastrophalen Lage der Lehman Investment Bank (Lehman Brothers) im Jahre 2008 informiert worden war. Der Kläger hatte zuvor 18.000 € in Lehmann Zertifikaten angelegt, von denen er nun einen Teil aufgrund des Urteils des Landgerichts Bielefeld erstattet bekommen hat.

Die Begründung und mögliche Folgen

Nach dem Urteil des Landgerichts in Bielefeld (Az.: 7 O 315/10), das bereits im Februar 2013 gesprochen wurde, dürfen sich nunmehr auch weitere geprellt und schlecht informierte Anleger Hoffnungen machen, zumindest einen großen Teil des Verlustes zurückzuerhalten. Sollten nachweislich Banken die Investoren nicht ausreichend oder gar nicht über die aktuelle Lage bezüglich der strauchelnden Unternehmen informiert haben, so bestehen durchaus Möglichkeiten auf eine erfolgreiche Schadensersatzklage.

Das Landgericht Bielefeld ging in seiner Begründung davon aus, das in diesem Fall die sich Targo Bank als durchaus „kompetente und die aktuelle Lage einschätzende Bank sich gegenüber dem Kunden dargestellt habe“. Nach Auffassung des Gerichts sei das Geldinstitut dann auch verpflichtet, die „aktuellen Nachrichten der Wirtschaftspresse auszuwerten und das Ergebnis dem Kunden mitzuteilen“. Der Kunde dürfte in diesem Fall wohl auf die Kompetenz der Targo Bank gesetzt haben und erhielt durch dieses Urteil auch Recht. Als Anleger muss man letztlich seinem Geldinstitut insbesondere bei einem Depot Check vertrauen und hier dann auch erwarten können, dass auch negative Auswirkungen für ihn entsprechend mitgeteilt werden.

Inwieweit dieses Urteil tatsächlich zu einem Meilenstein avancieren wird, bleibt abzuwarten. Sicherlich werden auch die Banken, sofern ihnen diesbezüglich Klagen ins Haus stehen sollten, weitere rechtliche Schritte unternehmen, die möglicherweise durch den Bundesgerichtshof (BGH) letztlich zu klären sind. In diesem Fall zeigte sich die Targo Bank offenbar einsichtig und zahlte dem Kläger rund zwei Drittel seiner Anlage zurück.

Anleger sollten sich rechtlich beraten lassen

Anleger, die in diesem Zusammenhang ebenfalls ihr Kapital eingesetzt und verloren haben ist zu empfehlen, sich durch Fachanwälte kompetent beraten zu lassen. Es sind hierbei diverse Kriterien zu prüfen, um letztlich einen erfolgreichen Klageweg bestreiten zu können wie zum Beispiel

  • Sorgfältiges Studium des Beratungsprotokolls
  • Auswertung des Protokolls durch kompetente Rechtsberatungen
  • Falsche Beratung muss in direktem Zusammenhang mit Investitionsgütern erfolgt sein
  • Unterlassene oder fehlerhafte Informationen seteins der Hausbank belegen

Anhand dieser Auflistung kann man sich orientieren, sofern man als Geschädigter in diesen Fällen den Klageweg beschreiten möchte. Es ist jedoch bereits im Vorfeld anzuraten, sich einen professionellen und kompetenten fachlichen Rechtsberater zur Seite zu nehmen, der die Angelegenheit zuvor prüfen und auch rechtlich abklopfen wird. Im Fall der Targo Bank konnte der Kläger letztlich klar nachweisen, dass ihm wichtige und nützliche Informationen vorenthalten worden sind und er dadurch keine Möglichkeiten hatte, seine Investition zu stoppen oder zu verlagern.